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Spannende Schlussphase in Assen

Rennbericht Assen 02.-03. Juni 2023

Marc Frey (BMW 328iS E36) und Ingo Baum (BMW M3 E36) fuhren die Siege beim dritten Lauf des DMV Classic Masters ein. In beiden Rennen auf dem TT Circuit Assen landete André Jaschinski im BMW E30 4.0 V8 auf der zweiten Gesamtposition.


Denkbar knapp waren die Entscheidungen in den beiden Rennen des DMV Classic Masters. Den ersten Durchgang entschied ein Wimpernschlag, wobei sich Marc Frey mit 0,145 Sekunden Vorsprung auf André Jaschinski durchsetzte. Allerdings profitierte der Gesamtsieger von einem Ausfall. Bis zwei Runden vor Schluss lag Georgios Katsikis mit seinem pfeilschnellen Opel Kadett C in Führung. Im vorletzten Umlauf quittierte die Antriebswelle ihren Dienst. Dadurch übernahm Frey die Spitze. Für den BMW-Piloten wurde es eine heiße letzte Runde, denn André Jaschinski versuchte sich noch Rang eins zu schnappen. Am Ende rettete das schwarz-weiß karierte Tuch den Sieg. Trotz des verpassten ersten Platzes konnte Jaschinski zufrieden sein. Am Vortag war noch der Querlenker abgerissen und das Team beseitigte den Schaden in Rekordzeit. Leider zu spät für das Qualifying. Von ganz hinten kämpfte sich Jaschinski nach vorne: „Das Auto hat sagenhaft funktioniert und es ging zügig nach vorne. Leider ging mir am Schluss etwas die Zeit aus.“ Platz drei ging in einem ebenfalls engen Zieleinlauf an Sven Waibel (Alfa Romeo 33 1,7 QV). Er hielt seinen Teamchef René Hadorn (Alfasud Sprint) nach einem engen Kampf mit einer halben Sekunde Abstand auf Distanz. Der dritte Gesamtplatz bedeutete zugleich den Sieg in der Alfa Romeo Challenge.

Im zweiten Rennen setzte sich Jaschinski sofort nach der Startfreigabe vor Frey in Führung. Der Norddeutsche musste sich allerdings sputen. Denn von den hinteren Plätzen drohte Ungemach. Sowohl Georgios Katsikis als auch Ingo Baum, der das erste Rennen noch verpasste hatte, machten Jagd auf den Spitzenreiter. Bereits nach vier Runden lag der schnelle C-Kadett von Katsikis bereits auf Platz zwei. Nur ein Umlauf später kam das erneute Aus. Ursache war ein gebrochener Verteilerfinger. „Kein Grund zu jammern. Trotz allem war es ein schönes Wochenende und eine sehr gute Veranstaltung, die Thomas Röpke auf die Beine gestellt hat“, so Katsikis. Zwar verschaffte der Ausfall Jaschinski etwas Luft. Ähnlich wie in Rennen eins, nur mit umgekehrten Vorzeichen ging es in die letzte Runde. Diesmal war Jaschinski der Gejagte. Und hatte das Glück nicht ganz auf seiner Seite. „In der letzten Runde war Ingo Baum dran und wir liefen gemeinsam auf einen Zug aus fünf Fahrzeugen zum Überrunden auf. Dabei wurde es mehrfach sehr eng zwischen Ingo und mir. Vor der letzten Kurve musste ich einem langsameren Alfa rechts ausweichen, während Ingo die schnellere Linie links wählen konnte. In der Schikane ist er noch knapp vorbei geschlüpft“, erklärte Jaschinski das Foto-Finish. Immerhin durfte Jaschinski über den Sieg in der CM 5 jubeln, der zudem wichtige Meisterschaftspunkte einbrachte. Ingo Baum feierte nach seiner starken Aufholjagd den ersten Gesamtsieg im Classic Masters. Platz drei ging wie schon im ersten Rennen an Sven Waibel, der sich in der vorletzten Runde vor Frey gesetzt hatte.

Gelungene Premiere für Harhoff

Für Leon Harhoff endete die Premiere auf dem Mazda RX8 gleich mit zwei Siegen in der CM 4. Ganz leicht machte es ihm Nils Jenschur (BMW 330ti E36) nicht. Im zweiten Rennen landete Jenschur direkt dahinter auf der neunten Gesamtposition. In der CM3 jubelte ebenfalls ein Doppelsieger. Zweimal ließ Dio Poland (BMW 325i E36) Porsche-Pilot Martin Knof (Porsche Boxster) hinter sich. Einen weiteren Doppelsieger gab es in der CM 2. Hier konnte Turushan Kosar beide Rennen vor Ganser/Kreutz (beide BMW 318ti Cup) und Florian Heidger (Opel Corsa C) gewinnen.

Bei den Alfas war Sven Waibel nicht zu schlagen. Rennen eins gewann der Eidgenosse vor Hadorn und Oliver Größl (Alfa Romeo 147 Cup JTD). Nach dem Ausfall von Hadorn im zweiten Durchgang behielt Waibel wieder die Oberhand. Diesmal landeten Alexander Liese (Alfa Romeo Giulia TS) und Karl-Heinz Meyer (Alfa Romeo 156) auf den weiteren Plätzen.

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